Rudergesellschaft
Ghibellinia
Waiblingen

 

Ländervergleichskampf in Karlsruhe

Am Wochenende kamen die Ruderer der Rudergesellschaft Ghibellinia (Jahrgänge 1995-1999) erfolgreich vom Ländervergleichskampf (LVK), der traditionell das Ende der Regattasaison einläutet, zurück.

Baden Württemberg siegte vor Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz. Für Waiblingen starteten unter der Betreuung von Franziska und Alexander Heck Selina Castellana, Stella Delfs, Antonia Sauter, Lucas Gropengießer, Jonas Mergenthaler, Till Strathmann, Max Villinger und Levent Yuvaci. Der LVK im Rudern besitzt besondere Spielregeln, die gerade den Reiz dieses Wettkampfes ausmachen. Er besteht aus drei Teilen: Samstags fahren die einzelnen Vereine mit ihren eigenen Mannschaften auf der 500-Meter- Strecke. Sonntags gibt es einen Zusatzwettbewerb mit verschiedenen Spielen , z.B. „Rudertennis“ (Tennis mit einem Ruder), Sprinten mit zusammengebundenen Beinen, einem Quiz usw. Im dritten und spannendsten Teil werden die Vereinsmannschaften mit den anderen Vereinen des jeweiligen Bundeslandes gemischt, so dass Ruderer zusammen in einem Boot sitzen, die noch nie zusammen gerudert sind. Die Jugendlichen lieben diesem Wettkampf auch vor allem deshalb, weil sie hier meist zum ersten Mal die Möglichkeit bekommen, ein Riemenboot (hier wird nur ein Ruder mit beiden Händen geführt) oder gar einen Achter zu fahren. Hier hat man am Start kein Herzklopfen vor Lampenfieber, sondern weil man sich der Ehre bewusst wird, zum ersten Mal in einem Empacher-Achter zu sitzen, den sonst nur Top-Ruderer fahren dürfen. Dass hier dann aber doch noch zum Teil fleißig trainiert werden muss, zeigt sich daran, dass hin und wieder ein Einer kentert oder Steuerleute unsauber steuern und deshalb Rennen abgebrochen werden müssen, um Kollisionen zu verhindern. Besonders erwähnenswert ist das letzte Achter-Rennen, in dem Stella Delfs zu ihrer großen Freude ihren ersten Saisonsieg einfuhr.

 

Ebenfalls an diesem Wochenende fand die Würzburger Box-Beutel-Regatta statt. Es handelt sich hier um eine Langstreckenregatta (4,5 km), bei der die Boote in verschiedenen Bootsklassen einzeln alle 60 Sekunden starten. Hier gewann Hermann Kallenberg mit dem Lauffener Achter das Rennen in der Altersgruppe F (Durchschnitt 65 Jahre). Werner Rentschler siegte im Einer in der Altersklasse E (Durchschnitt 55 Jahre) und war sogar sogar schneller als alle Konkurrenten der jüngeren Altersgruppe D.

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