Rudergesellschaft
Ghibellinia
Waiblingen

 

  • Rudern
  • 2011
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Werner Rentschler auf dem Siegertreppchen

Beim 25. Armada-Cup in Bern am Wohlensee, einer der landschaftlich schönsten internationalen Ruderregatten, belegte der Vorsitzende der Rudergesellschaft Ghibellinia Waiblingen Dr. Werner Rentschler, der dieses Mal als einziger Ruderer der Ghibellinia teilnahm, in der Altersklasse ab 50 Jahren den 3. Platz.

Dies ist bei 21 Teilnehmern in dieser Altersklasse ein erfreuliches Ergebnis, besonders wenn man bedenkt, dass die Altersklasse D (50-54 Jahre) und E (55-59 Jahre) beim Armada-Cup zusammengewertet werden. Hätte man Rentschlers Altersklasse E extra gewertet, wäre er hier bei 15 Teilnehmern Erster geworden .Der Armada-Cup fing 1987 mit 80 Ruderern an und hat sich inzwischen zu einer besonders feinen Regatta entwickelt, zu der auch regelmäßig Weltklasseruderer wie der ehemalige Weltmeister im Einer Olaf Tufte oder der amtierende Weltmeisterund diesjährige Armada-Cap-Gewinner Mahe Drysdale aus Neuseeland teilnehmen. Die Regatta wird nur von Skiffs (Einern) gefahren, außerdem von Paddlern, Drachenbootfahrern und Gigbooten (bis 14 Jahre). Es handelt sich um eine Langstreckenregatta (9 Km), für die der Weltmeister Dreysdale nur 33 Minuten brauchte, Werner Rentschler zum Vergleich, allerdings einige Jahre älter, 41 Minuten. Dieses Jahr waren von insgesamt 1200 Teilnehmern 250 Skiffs am Start. Sie starten in 10 Reihen zu je 25 Booten. Da die Boote am Ziel abgeladen werden, müssen die Ruderer erst einmal die 9 Km bis zum Start zurückfahren, um dann dieselbe Strecke im Wettkampf in umgekehrter Richtung zu fahren. Landschaftlich lässt sich die Strecke auf dem Wohlensee kaum toppen: Rechts und links der Regattastrecke befinden sich wunderschöne bewaldete Ufer, nach zwei langgezogenen Kurven kommt ein eindrucksvolles Viadukt mit einigen wenigen Durchgängen zwischen den Stützen, durch die genau ein Ruderboot passt. Von dieser Engstelle werden die meisten Geschichten erzählt, weil hier natürlich immer mehrere gleichzeitig durchfahren wollen… Dazu gibt es auch noch ein paar Geschichten von Strandungen auf verschiedenen Sandbänken, die nicht rechtzeitig bemerkt wurden, und von einen Strommasten, der einfach mitten im Wasser steht und die Fahrt behindert hat…Leider ist die Regatta für Zuschauer nicht gut geeignet, weil man nirgends richtig an das Wasser gehen kann, und so bleibt die herrliche Landschaft vor allem den Ruderern auf der Strecke, die sie wenigstens bei der Fahrt zum Start genießen können.

 

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